Welches Heizsystem passt zu Ihrem Projekt?

Wärmepumpe, Fernwärme oder Infrarot? Wir vergleichen die drei wichtigsten Heizsysteme – transparent, faktenbasiert und mit offenen Karten. Als Anbieter von Infrarotheizungen haben wir eine Perspektive – aber wir zeigen auch, wo andere Systeme ihre Stärken haben.

Heizsysteme im Vergleich

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick – basierend auf aktuellen Marktdaten und wissenschaftlichen Studien.

Infrarotheizung

Investition
ab 39 €/m²
Wartung/Jahr
0 €
Lebensdauer
30+ Jahre
CO₂ Lebenszyklus
Sehr niedrig (mit PV)
Ideal für
Neubau, Sanierung, Mietobjekte

Wärmepumpe

Investition
400-600 €/m²
Wartung/Jahr
200-400 €
Lebensdauer
15-20 Jahre
CO₂ Lebenszyklus
Niedrig
Ideal für
Neubau mit Fußbodenheizung

Fernwärme

Investition
150-300 €/m²
Wartung/Jahr
50-100 €
Lebensdauer
30+ Jahre
CO₂ Lebenszyklus
Variabel (Anbieter)
Ideal für
Urbane Gebiete mit Netzanschluss

Quellen: Fraunhofer IBP (2024), HTWG Konstanz IR-Bau 2 (2024), Fraunhofer ISE WPsmart (2020). Investitionskosten sind Richtwerte für Neubauprojekte.

Gesamtkosten über 30 Jahre

Was kostet Heizen wirklich? Diese Darstellung zeigt die Gesamtkosten über den Lebenszyklus – nicht nur die Anschaffung, sondern auch Energie, Wartung und notwendige Ersatzinvestitionen. Schieben Sie den Regler, um die Kostenentwicklung über verschiedene Zeiträume zu vergleichen.

20 Jahre
530
InfrarotheizungGÜNSTIGSTE

€23.000

nach 20 Jahren

Wärmepumpe

€69.000

nach 20 Jahren

Fernwärme

€50.000

nach 20 Jahren

Mit Infrarotheizung sparen Sie nach 20 Jahren bis zu €46.000

Modellrechnung 120 m², KfW-55-Neubau. Quellen: HTWG Konstanz IR-Bau 2 (2024), Fraunhofer ISE WPsmart (2020), Verbraucherzentrale Fernwärme-Report (2025). Strompreis: 0,30 €/kWh, Fernwärme: 0,17 €/kWh.

Nicht sicher, welches System?

Unser interaktiver Berater hilft Ihnen in 3 Minuten, die passende Heizlösung zu finden.

Häufige Fragen zum Heizungsvergleich

Die wichtigsten Fragen rund um Kosten, Technik und Vergleich der Heizsysteme.

Luftwärmepumpen haben hohe Effizienz unter idealen Bedingungen und eignen sich für große Einfamilienhäuser. Nachteile: Hoher Installationsaufwand, sehr hohe Anschaffungskosten (ca. 45.000 €), Außenaufstellung nötig (Lärm, Platzbedarf), Wartungsaufwand, Effizienz sinkt bei Kälte.

Infrarot-Vorteile: Extrem geringe Investitionskosten (ab 39 €/m²), keine Wartung, reagiert sofort, funktioniert unabhängig von Außentemperatur, optisch integrierbar, sehr gute Ergänzung zu PV.

Laut Fraunhofer ISE Feldmessungen erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Schnitt nur eine JAZ von 2,6 – deutlich unter Laborwerten.

Fernwärme kann günstig sein, wenn der Anschluss besteht. Allerdings variieren die Preise stark, es entstehen langfristige Abhängigkeiten vom Anbieter, nicht alle Netze sind CO₂-arm, und es fallen laufende Grundgebühren an.

Infrarot dagegen: Keine Grundgebühren, keine Anschlusskosten, volle Preis- und Anbieterfreiheit, ideal mit PV kombinierbar, keine Abhängigkeit von Großversorgern.

Für Eigentümer ist IR besonders attraktiv, wenn Fernwärme nicht verfügbar, zu teuer oder technisch problematisch ist.

Die Betriebskosten hängen ab von Dämmstandard, Raumgröße, gewünschter Temperatur, Nutzungsverhalten, Strompreis und PV-Anbindung des Gebäudes.

Wichtig: IR ermöglicht Zonenheizung. Man heizt nur, was man nutzt. Das spart vielen Nutzern 20–40% Heizkosten, weil Überheizung ganzer Wohnungen entfällt.

In Gebäuden mit guter Dämmung und fairen Stromtarifen sind die Heizkosten vergleichbar mit modernen Alternativen – oft sogar planbarer, weil keine Wartung, keine Serviceverträge und keine Reparaturen anfallen.

Laut HTWG Konstanz IR-Bau 2 Studie liegen die monatlichen Heizkosten bei 0,50–1,00 €/m².

Wir bieten Investoren mit unseren Produkten der Marke HEATSCOPE ROOMS PROJECTS attraktive Preise ab 39 € pro m² Wohnfläche. Das bedeutet eine Investition von ca. 4.000 € für eine 100-Quadratmeter-Wohnung.

Für ein Einfamilienhaus fallen je nach Größe etwa 6.000 bis 8.000 Euro an – für die gesamte Heizanlage. Das ist ein Bruchteil einer Wärmepumpe oder Fußbodenheizung.

Ja, und die Anzahl wächst stark. Es existieren seriöse Messungen zu IR-Systemen, bauphysikalische Studien, Vergleichsanalysen mit Gas, Wärmepumpen und Fernwärme, reale Energieverbrauchsdaten aus Praxisprojekten sowie normative Grundlagen zur Effizienz.

Besonders hilfreich: Die Zwillingshaus-Studie des Fraunhofer IBP zeigt, dass moderne IR-Systeme unter realen Bedingungen energetisch konkurrenzfähig zu Gas sind – bei identischem Komfort und geringerer Systemkomplexität. Die Endenergieeinsparung beträgt bis zu 32%.

Wir bieten auf Infrarotheizungen der Marke HEATSCOPE 30 Jahre Garantie. Die Lebensdauer liegt damit deutlich über der einer Wärmepumpe (15–20 Jahre) oder eines Gaskessels.

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